Themenabend zu AST-Systemen im Schneebergland

Mobilitätsmanagerin Wibke Strahl-Naderer (Mitte) mit Gemeindevertretern des Schneeberglands unter anderem mit unserem Mobilitätsbeauftragten GGR Michael Lassager, Filipp Rothe (ISTmobil – grüne Mappe) und Andrea Stütz (VOR), Sandra Wels-Hiller (RU7) und Michael Nistl (Vizebgm. Katzelsdorf); Fotocredit: NÖ.Regional.GmbH/ Strahl-Naderer

Im Rahmen der Klima- und Energie-Runde Schneebergland beschäftigte man sich diesmal mit Mikro ÖV-Systemen wie klassischen Anruf-Sammel-Taxi (AST)- Systemen aber auch gemeindeübergreifenden Regions-ASTs. Interessierte GemeindevertreterInnen des Schneeberglands informierten sich über Planung, Umsetzung und erste Erfahrungsberichte dieses bedarfsorientierten Mobilitätsangebotes.

Am Montag, den 02. Oktober 2017 gab es in Bad Fischau-Brunn neben allgemeinen Informationen zum Aufbau, der Planung und Umsetzung sowie Förderung eines ASTs durch die Abteilung für Gesamtverkehrsangelegenheiten (RU7) des Land NÖ und dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) auch Erfahrungsberichte aus der Praxis. So berichtete Vizebgm. Michael Nistl aus Katzelsdorf über das Thermen-AST, ein gemeindeübergreifendes Anrufsammeltaxi-System der 5 Thermenumlandgemeinden zur Anbindung, v.a. der Jugendlichen, in Richtung Wiener Neustadt. Er informierte über die Bekanntmachung des ASTs, anfängliche Herausforderungen mit dem Call Center, Kosten und Abrechnungssystem. Michael Lassager, GR aus Bad Fischau-Brunn und Initiator des Abends, gab weiterführend Auskunft über den Aufbau und die Umsetzung des ASTs in Bad Fischau-Brunn und die damit verbundene Arbeit für die Gemeinde. Gleichzeitig merkte er eine mögliche Erweiterungsoption für das AST-System an und leitete zum Regions-AST über. Filipp Rothe von der Fa. IST-Mobil GmbH rundete den Abend ab und informierte über verschiedene IST-Systeme in der Steiermark und Niederösterreichs. Aufgrund des Interesses der anwesenden Gemeinden an einem größerem Regions-AST ohne fixen Fahrplan kam man zu der Übereinkunft beim Mobilitätsabend im Frühjahr/Sommer 2018 nochmals umfassend über das IST Mobil zu informieren, um dieses Angebot auch den nicht anwesenden Gemeinden näher zu bringen. Es macht auch dahingehend Sinn, weil bis dahin die Planung der neuen Busrouten durch den VOR abgeschlossen ist (die Bezirke WB und NK befinden sich gerade in der Busneuausschreibung) und das IST Mobil-System so als Ergänzung zum bestehenden Linienverkehrs bestmöglich aufgesetzt werden könnte. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Kleinregionsmanagement Schneebergland statt.